Straßenkinder in Kaliningrad
In der russischen Exklave Kaliningrad erinnert nur noch wenig an das ostpreußische Königsberg, der Stadt Immanuel Kants. Mit einer geschätzten Arbeitslosenquote von 70% und ausgebliebenen Auslandsinvestitionen erscheint es heute eher wie eine Stadt der Dritten Welt. Und genauso wie dort gibt es in Kaliningrad zahlreiche Kinder und Jugendliche – meist Sozialwaisen – die auf der Straße leben. In einer Stadt, wo es im Winter erbarmungslos kalt ist, freuen sich die Straßenkinder schon über einen ergatterten Teppich, in dem sie sich nachts einwickeln können. Tagsüber leben sie vom Betteln und kleineren Diebstählen, meist in der Nähe des Zentralmarktes.










