Kindersklaven in Indonesien
Jermals werden die wackeligen Fischfang-Plattformen in der fischreichen Meerenge von Malakka genannt. Die Vorarbeiter beschäftigen gerne Jungen zwischen 15 und 18 Jahren für die schwere Arbeit; in Gesprächen behaupten jedoch alle, älter zu sein. Für 10 Euro Monatslohn schuften die Jungen bis zu 16 Stunden täglich. Gearbeitet wird in erster Linie in der Dämmerung und nachts, wo die übermüdeten Jungen auf wackeligen Brettern stehen und mit den Netzen hantieren. Die meisten haben nie schwimmen gelernt, auch das Sortieren der Fische vor dem Verkochen ist gefährlich: Wer von einer der Giftnattern gebissen wird, die in jedem Fang vorkommen, hat noch etwa zwei Stunden zu leben.











